
- Gesellschaft & Demokratie
- Dezember 2022
Building on Common Ground: Communicative Recommendations for Refugee Work in Germany
Wie nimmt die deutsche Gesellschaft Flucht und Migration wahr – besonders seit dem Ukraine-Krieg? Unsere sozialpsychologische Forschung analysiert Einstellungen, erkennt Spaltungsrisiken und zeigt Wege für eine konstruktive Debatte auf. Ziel ist eine Kommunikation, die Zusammenhalt stärkt und Migration als gemeinsame Gestaltungsaufgabe begreift.
Sozialpsychologische Forschung zu Migration und Flucht im Kontext des Ukraine-Kriegs
Wir wollen mithelfen, Debatten rund um Flucht und Migration so zu gestalten, dass – bei allen legitimen Meinungsunterschieden – ein konstruktives Gespräch über die Zukunft der Einwanderungsgesellschaft möglich ist. Hierzu erforschen wir seit 2017 relevante Einstellungen in der Bevölkerung, wobei wir unsere Herangehensweise stets weiterentwickelt haben: Über unseren sozialpsychologischen Forschungsansatz, der uns hilft, die Einstellungen der Menschen entlang ihrer tief verwurzelten Normen und Grundüberzeugungen nachzuvollziehen, beobachten wir Spaltungsrisiken, identifizieren aber auch verbindende Potenziale. Mit diesem Anspruch wollten wir im Jahr 2022 verstehen, wie Menschen in Deutschland die jüngsten Fluchtereignisse erlebt haben, und was wir aus der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine für die Arbeit zu Migration und Integration generell lernen können.
Die Inhalte im Überblick
- Wie nehmen die Menschen die Aufnahme von Geflüchteten (zuletzt aus der Ukraine) wahr?
- Welche Aspekte der Aufnahme haben gut oder weniger gut funktioniert und was kann daraus für die Zukunft gelernt werden?
- Wie kann eine Kommunikation rund um Migration und Integration aussehen, die eint, statt zu spalten?
- Wie kann das Engagement für Geflüchtete in Deutschland auf eine Art und Weise gestärkt werden, die zugleich verbindend auf die Gesellschaft insgesamt wirkt?
Die Publikation wurde auf Englisch verfasst.